18 Roboter verwirklichen ehrgeizige Ziele beim Smart forfour
DruckversionDiesen Artikel weiterempfehlenSmart's ehrgeizige Zielvorgaben waren bei der Fertigung der Body-Panels und Frontends des neuen Smart forfour am Standort Oldenburg zu realisieren. Besonders hohe Anforderungen wurden speziell in den Punkten Zeitrahmen, Qualität und Liefertreue gestellt. Eine Aufgabenstellung, die die Peguform-Gruppe durch einen hohen Automatisierungsgrad mit 18 Robotern an 13 Spritzgießmaschinen bereits innerhalb von 2 Jahren nach Beginn der Projektierung der Fabrik in der hochmodernen Produktion komplett in der Serie realisieren konnte. Im Endausbau plant Smart dort eine Jahresfertigung von 140.000 Fahrzeugeinheiten.
Ausgangslage/Aufgabenstellung
RealisationInsgesamt elf Großspritzgießmaschinen von Krauss-Maffei in den Schließkraftgrößen von 27.000 bis 40.000 kN stellen das Rückgrat der Produktion der Body-Panels in der neuen Produktionshalle dar. Die bewährten Maschinen in Zweiplattentechnik wurden mit 6-Achs-Konsolrobotern der Serie KUKA KR150 L110K ausgestattet, die sich durch die besonderen Reichweiten nach unten auszeichnen. Diese neue Robotergeneration kann Lasten bis 110 kg mit hoher Präzision bewegen und kann, ausgerüstet mit einem besonders langen Armadapter, extrem tief in das Werkzeug der Maschine eingreifen. Selbst große und geometrisch komplexe Teile, wie sie die Panels des forfour darstellen, können damit leicht innerhalb der Maschinenzyklen automatisiert aus der Matrize entnommen werden. Systemkomponenten/AuftragsumfangDie Body-Panels und Frontends werden auf insgesamt 11 Krauss-Maffei Großspritzgießmaschinen in den Schließkraftgrößen von 27.000 bis 40.000 kN und 2 Krauss-Maffei KM1300-1200MC produziert. Die Automatisierung erfolgt über 13 KUKA Konsolroboter Typ KR150 L110K und 5 Knickarmroboter Typ KR60 2 in der Nachbearbeitung über die KUKA Robotersteuerung KR C. Die Integration der Fertigungslinie erfolgte über den KUKA Systempartner DAT. Ergebnis/ErfolgIn Oldenburg arbeiten derzeit rund 800 Mitarbeiter für Interior- und Exterior-Anwendungen für die Automobilindustrie. Rund 30.000 Teile werden hier pro Tag bei einem Rohstoffverbrauch von ca. 45 Tonnen Kunststoff gefertigt. Dabei wird die hohe Lieferleistung von Peguform über eine extrem hohe Qualität auf einem Niveau von 250 ppm gewährleistet. Insgesamt stellte sich das Investitionsvolumen von Peguform in Automatisierungssysteme in der jüngsten Vergangenheit auf sehr hohem Niveau dar. Der Erfolg beim Smart forfour ist damit ein Beleg für die erhöhte Wettbewerbsfähigkeit dieser Zukunftsstrategie bei Peguform. Ansprechpartner
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Die Peguform Unternehmensgruppe, zuletzt gebeutelt durch die Vorgänge der Venture-Gruppe als Anteilseigner, entwickelt sich weiterhin zu einem stark präferierten Partner der Automobilindustrie. Am Standort in Oldenburg werden nun die Karosserieaußenteile (Body-Panels) des neuen Smart forfour, dem ersten Viersitzer mit dem Smart-Emblem gefertigt, in einer Lackierstraße lackiert und in einem großen Logistikcenter gepuffert. Die Rahmenbedingungen beschreibt Alfons Dede aus dem Smart Team, zuständig für die Projektierung wie folgt: „Smart setzte dazu ehrgeizige Ziele bezogen auf den Zeitrahmen, Qualität und Liefertreue. Wir haben eine hochautomatisierte Fabrik dazu entworfen, die dazu in der Lage ist, den Kunden zufrieden zu stellen."

