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Adaptive Synchronisation verkürzt Zykluszeiten bei Automotive Lighting

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Um optimale Maschinenauslastung bei der Herstellung von Rücklichtern in der Serienproduktion zu realisieren, setzt Automotive Lighting, bei einer neuen Fertigungslinie für zweifarbige Autorückleuchten, auf die Verkürzung der Entnahmezeiten durch adaptive Synchronisation. Durch das synchrone Fahren des Roboters zu den Öffnungsbewegungen der Spritzgießmaschine konnten in der Praxis circa 15% der Entnahmezeit eingespart werden.


Branche: Automobilzulieferer
Kunde: Automotive Lighting
Anwendung: Effiziente Produktion und Fertigung von Autorückleuchten
Zielsetzung: Verkürzen der Zykluszeiten mit Selbstoptimierung des SGM-Starts
Implementierung: 2/2004



Ausgangslage/Aufgabenstellung

IFK_Adapt_Sync.jpgAutomotive Lighting, einer der führenden Automobilzulieferer im Bereich Beleuchtung ist als progressives Unternehmen stets offen für innovative Lösungen, die Kosten und Qualität in der Herstellung weiter optimieren. Und gerade im Bereich der Kostenoptimierung im Herstellungsprozess spielen die Zykluszeiten eine entscheidende Rolle. Die Aufgabenstellung von Automotive Lighting an die Neureder AG bei der Realisierung von 4 Produktionslinien für Autorückleuchten war jedoch noch vielschichtiger. Neben hohem Produktionsausstoß war eine erhöhte Flexibilität bei der Typenumstellung, eine integrierte Qualitätskontrolle und die Option gefordert, in die Produktionslinien zusätzliche Prozesse integrieren zu können.

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Realisation

Im Rahmen der Aufgabenstellung von Automotive Lighting war es für die Neureder AG zunächst entscheidend, unterschiedliche Lösungsansätze gegeneinander sinnvoll zu gewichten und die Vor- und Nachteile der jeweiligen Lösungen abzuwägen. Schnellste Entnahmezeiten bei den relativ leichten Bauteilen lassen sich auf den ersten Blick leichter mit linearen Robotereinheiten darstellen. Andererseits sprach die Forderung nach hoher Flexibilität, der Integration von Nebentätigkeiten und Zukunftsicherheit und langen Wartungsintervallen gegen diese Lösung. Nach Quantifizierung aller Vor- und Nachteile entschied sich der Kunde für eine Automationslösung mit einem 6-Achs-Konsolroboter mit adaptiver Synchronisation. Zum einen bot dies die optimale Lösung in Punkto Flexibilität und der Integrationsfähigkeit der geforderten Nebentätigkeiten. Und zum anderen konnten die Entnahmezeiten des 6-Achs-Roboters durch den Einsatz der adaptiven Synchronisation extrem nahe an die Zykluszeiten der Spritzgießmaschine angepasst werden.

adapt_synch_table.gif

Zusätzliche Punkte sammelte der Knickarmroboter durch seine vergleichsweise längeren Wartungsintervalle und die kurzen Umrüstzeiten im Falle eines Typenwechsels, die die Stillstandszeiten im Produktionsprozess nachhaltig senken.

Realisiert wurden die vier Fertigungszellen auf der Basis von vier Krauss-Maffei KM420-1900C2, auf die je ein Konsolroboter KUKA KR60 L30K aufgesetzt wurde. Durch die adaptive Synchronisation arbeitet der Roboter direkt mit den Ist-Wegen der Spritzgießmaschine zusammen. Durch dieses Verfahren kann der Roboter bereits synchron zur Öffnungs- und Schließbewegung fahren und diese Zeiträume bereits für die Entnahmetätigkeiten nutzen. In der Praxis bestätigte sich eine Verkürzung der Entnahmezeit um ca. 15 %.

Nach der Entnahme der Bauteile legt der Roboter die Angüsse ab und führt die Bauteile einer Station zur automatischen Qualitätskontrolle zu. Bei bestandenem Test legt der Konsolroboter die Bauteile auf einem Förderband ab.

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Systemkomponenten/Auftragsumfang

Die Planung, Realisierung und Integration der vier Produktionszellen erfolgte durch den KUKA Systempartner Neureder AG, Schwaig bei München.

Die Zellen basieren auf 4 Krauss-Maffei Spritzgießmaschinen Typ KM420-1900C2 mit aufgesetztem KUKA KR60 L30K mit adaptiver Synchronisation über eine Robotersteuerung Typ KR C2. Zusätzlich waren im Auftragsumfang Entnahmegreifer, Wiegestation, Bandsystem und Schutzeinhausung enthalten.

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Ergebnis/Erfolg

Durch den Einsatz der adaptiven Synchronisation konnte die Entnahmezeit um ca. 15 % verkürzt werden. Durch den Einsatz des universellen Knickarmroboters können weitere durch den Roboter auszuführende Nebentätigkeiten zukünftig problemlos in die Anlage integriert werden.

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Ansprechpartner

KUKA Roboter GmbH
Rüdiger Sonntag
Key Technology Manager Kunststoff
Telefon  +49 821 4533 - 3456
Fax  +49 821 4533 - 2934
E-Mail  ruedigersonntag@kuka-roboter.de
Internet  www.kuka.com
KUKA Roboter GmbH Leistungsspektrum Fragen an KUKA Roboter GmbH


SAR-DAT Automation GmbH
Rainer Schneider-Schnappauf
Leiter Strategisches Marketing
Telefon  +49 9831 8811 - 270
Fax  +49 9831 8811 - 271
E-Mail  r.schnappauf@dat-automation.com
Internet  www.sar-dat.com
SAR-DAT Automation GmbH Leistungsspektrum Fragen an SAR-DAT Automation GmbH


HUSKY Spritzgieß-Systeme GmbH
Thomas Hartkämper
Geschäftsführer
Telefon  +49 5208 9138 - 8751
Fax  +49 5208 959471
E-Mail  thartkaemper@husky.ca
Internet  www.husky.ca
HUSKY Spritzgieß-Systeme GmbH Leistungsspektrum Fragen an HUSKY Spritzgieß-Systeme GmbH


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