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Bis zu 10 % Zykluszeit gespart! Adaptive Synchronisierung

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Die Hersteller von Kunststoffspritzgießteilen suchen ständig nach neuen Möglichkeiten, die Kosten der Produktion zu senken und einen höheren Ausstoß zu erzielen. In diesem Zusammenhang spielen die benötigten Zykluszeiten eine immer entscheidendere Rolle. Besonders bei größeren Maschinen mit großen Verfahrwegen macht sich dies deutlich bemerkbar. Um zu demonstrieren, wie die Zykluszeiten weiter verkürzt werden können, hat die Firma Battenfeld in Zusammenarbeit mit KUKA-Roboter auf der Fakuma 2003 eine adaptive Synchronisation realisiert, wie sie in ähnlicher Form zur Optimierung der Pressenverkettung erfolgreich eingesetzt wird.


Branche: Kunststoffindustrie allgemein
Anwendung: Demonstration auf der Fakuma
Zielsetzung: Zykluszeiteinsparung durch adaptive Synchronisierung
Implementierung: 10/2003



Ausgangslage/Aufgabenstellung

Ziel der Demonstrationsanlage auf der Fakuma 2003 ist es, die Synchronisation eines KUKA Sechsachs-Roboters zur Schließ- und Öffnungsbewegung der Schließeinheit praxisnah zu realisieren. Der Roboter muss sich dabei in seiner Bewegungsgeschwindigkeit dynamisch an die Bewegung der Spritzgießmaschine anpassen. Im Zuge der Aufgabenstellung war es nötig, einen Kollisionsschutz zu integrieren, der die Bewegungen des Roboters kontrolliert, um zu verhindern, dass dieser das Werkzeug oder den Greifer beschädigt.

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Realisation

Realisiert wurde die Demonstrationsanlage mit einer Battenfeld HM 2P 8000/7700 und einem KUKA Roboter KR 60 L 30K.

Der Roboter arbeitet direkt mit den Ist-Wegen der Spritzgießmaschine zusammen. Dadurch kann er seine Bewegungen optimal an die Maschine anpassen. Im Ergebnis fährt der Roboter absolut synchron zur Öffnungsbewegung der Spritzgießmaschine. Bei Veränderung der Verfahrgeschwindigkeiten der Spritzgießmaschine passt sich die Bewegung des Roboters automatisch an. Dadurch wird neben der Verkürzung der Zykluszeit auch eine vereinfachte und komfortablere Bedienung der Anlage möglich.

Zusätzliche Prozesszeit spart die Anlage, da der Roboter seitlich aus der Maschine herausfahren kann. Dabei wird der sichere Datenaustausch zwischen Roboter und Spritzgießmaschine sowie die sichere Ansteuerung von Greiferfunktionen und Peripheriekomponenten durch den Einsatz moderner Bustechnologie gewährleistet.

Prinzipiell ist eine Synchronisierung der Auswerferbewegung ebenfalls möglich. Dies wird allerdings im Rahmen der Demonstrationsanlage auf der Fakuma 2003 nicht gezeigt.

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Systemkomponenten/Auftragsumfang

Auf der Kunststoffmesse in Friedrichshafen zeigt die Firma Battenfeld eine HM 2P 8000/7700 mit dem erfolgreichen Zweiplattenprinzip, bei dem die Holme vollkommen frei fahren. Als Roboter wurde ein KUKA Sechsachs-Konsolroboter KR 60 L 30K eingesetzt. Die Montage auf einer Düsenplatte erzeugt ein Optimum an Platzersparnis und ermöglicht den Einsatz auch bei niedriger Hallenhöhe.

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Ergebnis/Erfolg

In relativ kurzer Zeit haben Mitarbeiter der Firma Battenfeld und KUKA-Roboter die Anlage gemeinsam zum Leben erweckt. Das Ergebnis ist eine gelungene Kombination aus Spritzgießmaschine und zeitgemäß optimierter Automation.

Für den Kunden bedeutet dies in der Praxis Zykluszeiteinsparung bis zu 10 %. Ein Faktor der bereits bei der Planung in die Wirtschaftlichkeitsrechnung der Anlage einfließen kann.

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Ansprechpartner

Battenfeld Injection Molding Technology GmbH
Detlev Dahl
Leiter Systemtechnik
Telefon  +49 2354 72 - 630
Fax  +49 2354 72 - 476
E-Mail  dahl.d@bmf.battenfeld.com
Internet  www.battenfeld.com
Battenfeld Injection Molding Technology GmbH Leistungsspektrum Fragen an Battenfeld Injection Molding Technology GmbH


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